19. RAP – Programm

Hatte die Technik nicht Erleichterung versprochen? Sprachen nicht alle davon wie einfach es ist, jederzeit an jedem Ort seine Sehnsüchte zu befriedigen und „soziale“ Kontakte  echt herstellen zu können? Die kleinen Elektroniker in unserer Handfläche funktionieren irgendwie und tatsächlich hören, sehen und lesen wir das gewünschte DU. Digitalität scheint Klarheit zu schaffen: nehmen wir den Kontakt an oder nicht?, ordnen wir den Kontakt unserer Familie, unseren Freunden oder einer anderen Gruppe zu? Wir produzieren Kästchen- und Schubladendenken, aber wo bleiben unsere Gefühle! Bekanntlich kann der „Elektroniker“ ja Gesichter analysieren und Stimmen wieder erkennen.

Einsiedler hoffen auf Besucher, Einsame wollen online sein. Welchen Bezug gibt es zwischen meinem eProfil und meiner Erscheinung? Beeinflussen die online-Wege mein Verhalten? Ist das Netz eine soziale Errungenschaft ohne Übertragungsneigung? Lebe ich eine Existenz auf dem eForum und eine andere in meiner Biosphäre. Ist die Seele nicht nur mit anderen Seelen vernetzt, sondern auch mit einem Rechner?

Romantische Bedürfnisse und Netzaffinitäten treffen aufeinander. Wir werden dadurch jedoch nicht glücklicher. Liebe wird auch in der Community weh tun und Sehnsüchte werden nicht erfüllt werden. Groß bleibt und wächst die Scheinwelt. Das Netz kann zwar Wiederholungen (Plagiate) aufdecken aber kaum neue Gedankenwelten schaffen. Es ist gefühllos und nährt unsere Ängste vor der Maschine. Dabei macht es uns selbst zum Teil der Maschine, da diese nur funktioniert, wenn wir uns ihr anpassen.

Buddhistische und analytische Psychologien bieten uns an, uns von dem Dämon der Materie zu befreien. Ständig enttäuschte romantische Hoffnungen gelten als wesentlich für die Entwicklung seelischer Empfindungsstörungen, die die Betroffenen in die Praxen und Kliniken treiben.

Selbst der naive deutsche Michel spürt, dass  ihm viel Unnötiges verkauft wird und dass die Substanz des Menschseins in der Fähigkeit zum Nein-Sagen liegt. Das hält ihn in seinem Getue nicht davon ab, Obsoleszenz als Mittel gegen Depressionen einzusetzen, die der Gemeinschaft und die des Einzelnen.

Erscheinungsformen und –gründe zeitgeistiger Versuche die Romantik gegen die Realität durchzusetzen und in der cloud alles zu speichern, was man braucht, wollen wir gemeinsam betrachten und Orientierungsmarken für uns und unsere Patientinnen und Patienten setzen.

Wir freuen uns über Ihre Beiträge.

Gesellschaft für Allgemeine PSYCHOtherapie e.V.

Dr. J. Junglas, G. von Müller, Dr. Dr. R. Arndt, R. Schwarz, Dr. Dr. B. Wegener
(mai2012)

ZEITRASTER

Samstag, den 27.10.2012 (Änderungen vorbehalten).

Tagungsleitung: Dr.med. Jürgen Junglas, Diplom-Psychologe

09:30 h Dr. Jürgen Junglas: Elektronische unterstützt Zwischenmenschlichkeit: digital gefilterte Optionen der Seele
09:40 h Sebastian Buggert: Rückzugsort Internet und der Verlust der Aufklärung
10:10 h Dr. Klaus Wölfling: Internetsucht – klinisches Störungsbild und ambulante Gruppenpsychotherapie
10:40 h Reiner Schwarz, Köln: Wer braucht Romantik?

Kaffee, Erfrischungen

Workshops 11:15 h bis 12:45 h

WS 1

Reiner Schwarz, Köln: Romantiker in der Therapie

WS 2

Gerhild von Müller: Internet-Betrug: Romance Scamming

WS3

Dr. Rolf Tüschen: Romantisch alt werden

MITTAGSPAUSE MIT KÖSTLICHEM ESSEN

Workshops 13:45 h bis 15:15 h

WS4

Manfred Lexa: Was ist sozial an den sozialen Netzen? Mit Demonstrationen

WS5

Dr. Bertram von der Stein: Gruppenpsychotherapie mit narzisstisch gestörten älteren Patienten

WS6

Dr. Dr. Reinhard Arndt, Elaine de Guzman : Wunsch und Wirklichkeit virtueller Facebook-Beziehungen

Kaffee, Erfrischungen

15:30 h Dr. Dr. Bernhard Wegener: Idyll
16:15 h Dr. Bertram von der Stein: Neue Darstellungsmöglichkeiten bei höheren Selbstwirksamkeitsverfallsdaten- Über Suizidalitätsfallen in narzisstisch aufgeladenen Milieus
17:00 h  Gerhild von Müller: Welche Netzwerke brauchen PsychotherapeutInnen? (fishbowl)

 18:00 Uhr Mitgliederversammlung gap-ev.

Reinhard Arndt, Elaine de Guzman:
Wunsch und Wirklichkeit virtueller Facebook-Beziehungen

Wer bin ich und wer bist Du? Können und wollen wir miteinander?

Thumbs up oder not-like? Was ist Dein Status?

Anhand von Video-Beispielen unserer jugendlichen PatientInnen, Facebook-Profilen und Kurznachrichten in diesem Social Network soll der „zwischenmenschliche“ Beziehungsaufbau, deren Unterhaltung, Grenzwertigkeit und Grenzenlosigkeit betrachtet werden.

Es soll eingeladen werden, in diese für Kinder und Jugendliche heutzutage essentielle Beziehungswelt einzutauchen, diese zu erörtern, zu verstehen und schließlich lebendig und persönlich miteinander zu diskutieren.

Sebastian Buggert:
Rückzugsort Internet und der Verlust der Aufklärung

In Zeiten der Dauerkrise steht das Internet nicht mehr für den Aufbruch in neue Welten, sondern wird zum Rückzugsort, zum Absicherungstool bis hin zur Erlösungshoffnung. Resultierende Trends sind Internet-Cocooing und die unbewusste Idealisierung des Internets, die religiöse Züge annimmt.

Gesellschaftliche Konsequenzen sind zunehmende Weltfremdheit, Unterordnung unter die Cloud (die IT-Welt), Zustand wie vor der Aufklärung: sich klein fühlen, es nicht alleine schaffen, Delegation an göttliche Kraft.

Zur Person: Sebastian Buggert, Diplom-Psychologe, Branchengruppenleiter rheingold Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen, Experte im Bereich Medien und Medienforschung, ländespezifische Konsum- und Verbraucherforschung. Kaiser-Wilhelm-Rng 46, 50672 Köln; Fon +49 221 9127777-34, buggert@rheingold-online.de; www.rheingold-online.de

Manfred Lexa:
Was ist sozial an den sozialen Netzen? Mit Demonstrationen

Das Soziale im Netz bewegt sich zwischen Autonomie und Hierarchie.

Seit der Erfindung des Personal Computers und dem Bindeglied zum Telefonnetz (Modem) entstanden spontan vielerorts fast weltweit verschiedene Netzwerke (Fido- Link- GEO-Netz u.v.m). Seitdem gibt es permanente Versuche, dies an sich dezentrale Geschehen zu dominieren.

Der Beginn des ARPA-Netz (Internet) als militärisches Projekt war aus rein taktischen Gründen noch dezentral konstruiert. Das Internet hat sich dann als Navigationsinstrument für Wissen und Information der Wissenschaftsszene entwickelt und wurde dessen liebstes Kind.

Die Öffnung für die Allgemeinheit, u.a. auch kommerzielle Provider  ermöglichten Internet für Jedermann (Datenautobahn). Mit der Kommerzialisierung des Internets zeichnete sich die soziale Bedeutung im breiteren Sinne ab (z.B. bei Behörden). Parallel entstanden neue Versuche von kommerziellen Playern zur Hegemonisierung (AOL, Microsoft); es fanden verdeckte Angriffe auf die Privatsphäre der Nutzer statt. Die Massenmedien ( HD-TV u.ä.) wirkten als Motor im Internetgeschehen. Durch die Verbreitung asymmetrischer (viel raus wenig rein) Zugänge (Breitband für jedermann DSL) wurde parallel die Auflösung der Privatsphäre mit Billigung staatlicher Instanzen infolge Profiling, Adresshandel & Datamining vorangetrieben. D.h. der Einzelne wird durch die Verkoppelung seiner medialen Vorlieben in eine Selbstdarstellung gelockt (Public-Image) und dadurch für die Wirtschaft erschlossen und zur Beute von Politik & Wirtschaft  = Facebook. Die Menschen werden so vermessen und betrogen.

Im Workshop zeige ich Dienste im Internet (facebook, twitter, linked-in, youtube usw.) und deren Probleme und Chancen am Bildschirm:

  • e-mail und WWW – leicht kontrollierbar da serverabhängig und von Dienstleistern befördert: zentralistische Struktur
  • Dezentrale Struktur:  peer to peer-Dienste wie Tauschbörsen, Blogging, Podcasting, Messenger für 1 zu1 und Gruppenkommunikation
  • Facebook Schneeballsysteme = Soziales Datamining (asymmetrisch)

Probleme und Chancen absehbarer Entwicklungen:

  • Online-Kriminalität
  • Kommunikationsfallen: Onlinesucht, Virtual Reality (multimediale Gruppen-Rollenspiele), Augmented Reality
  • die mobilen Smart-Phone
  • neue Möglichkeiten der Inklusion, Online-Therapie, Online-Sozialarbeit

Zur Person: 1950 in Dormagen geboren, nach Studium der Phonetik, Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität zu Köln: Computertechniker, früher NetzwerkAktivist, Medienkunst, Neue Musik Projekte im Bereich Kunst und Technik; ab1988 Internationale Netzwerkprojekte im Bereich Entwicklungshilfe Online Journalismus

Reiner Schwarz:
Wer braucht Romantik? (Vortrag)

Romantische Verliebtheit ist für viele auch heute eine Grundbedingung für Sexualität und Partnerschaft. Wenn man sich fragt, um was es sich hier psychologisch handelt und klinische Erfahrung heranzieht, ergibt sich ein anderes Bild als in der ursprünglichen Mystik – man stösst auf viel Narzissmus. Die vereinsamten und partnerlosen Großstadtsingles suchen im Internet nach Erfüllung ihrer oft riesengroßen romantischen Liebeserwartungen und bleiben enttäuscht – das sind unsere Klienten. Es hängt von unserer eigenen inneren Einstellung ab, welche Haltung wir zu diesen Wünschen einnehmen und wie wir dann intervenieren.

Romantiker in der Therapie (Workshop)

Wir kennen wohl alle Klienten, die Zufriedenheit oder Glück für ihr Leben nur dann empfinden, wenn alle romantischen Liebeserwartungen wahr geworden sind. Sie suchen, oft pausenlos bis hin zur Internetsucht, nach den „Richtigen“, sind mehr und mehr frustriert und wenden sich in ihrer Enttäuschung und oft auch in ihrem Zorn an uns. Der Workshop soll auch mit Fallbeispielen des Referenten einem Erfahrungsaustausch dienen.

Dr. med. Bertram von der Stein, Köln:
Neue Darstellungsmöglichkeiten bei höheren Selbstwirksamkeitsverfallsdaten- Über Suizidalitätsfallen in narzisstisch aufgeladenen Milieus (Vortrag)

Bekanntermaßen klaffen Ideal-Ich und Real- Ich auseinander. Trotz beachtlicher Erfolge wird mit zunehmendem Alter diese Kluft deutlicher. Während in der Adoleszenz vor allem bei Menschen mir breiter Begabung das Allmachtsgefühl der Pluripotenz noch im scheinbar unbegrenzten Raum der Zukunft erhalten bleibt so ist gerade vor  dem Hintergrund der begrenzten Lebenszeit spätestens ab der sog. Lebensmitte diese Illusion zerstört, selbst wenn jemand überdurchschnittliche Erfolge aufzuweisen hat.

Die Krise in der sog. Lebensmitte oder im frühen Alter wird allzu oft nur vordergründig mit dem Klimakterium begründet, vielmehr ist es aber ein Zeitpunkt in dem die Kränkung der Endlichkeit bisherige narzisstische Plomben lockert.

Kernberg hat mehrfach auf die hohe Suizidalität erfolgreicher aber schwer narzisstisch gestörter Menschen im Alter hingewiesen.

Der geplante Vortrag behandelt anhand von Fallvignetten einer fünfzigjährigen, ehemals in einem Privatsender erfolgreichen Journalistin, einem gescheiterten Historiker und natürlich bei einem hochaltrigen Prominenten die o. g. Symptomatik.

Ebenso  wird auf bestimmte narzisstisch hoch besetzte Milieus hingewiesen, die mit Misserfolg und Scheitern destruktiv umgehen, bzw. in denen nur sehr gesunde Menschen mit wechselndem Erfolg überleben könnten.

Ferner werden therapeutische Wege aufgezeigt auch noch im späteren Lebensalter eine bis dahin  verdeckt und kompensiert gebliebene narzisstische Persönlichkeitsstörung  mit psychoanalytischen Mitteln zu behandeln.

Dr. med. Bertram von der Stein, Köln:
Analytische Gruppenpsychotherapie mit narzisstisch gestörten älteren Patienten (Workshop)

In Gruppentherapien mit Älteren sind narzisstische Motive, die sich vordergründig gegen jüngere Therapeuten richten oft lähmend und destruktiv. Im folgenden Seminar sollen derartige Gruppensequenzen vorgestellt werden und praktische Auswege aus einem von Suizidalität überschattetem erarbeitet werden. Ferner sollten Kriterien erarbeitet werden, bei welchen Patienten man besser Abstand von aufdeckenden Therapiemethoden im Alter nehmen sollte

Gerhild von Müller:
Internet-Betrug: Romance Scamming

Früher hieß es „Heiratsschwindel“, heute nennt man es „Romance Scamming“. Die Folgen sind dieselben: Frauen werden um ihr Vermögen betrogen. Das Erstaunliche dabei ist, dass diese Frauen den Betrüger nie zu Gesicht bekommen haben, in manchen Fällen noch nicht einmal am Telefon mit ihm gesprochen haben, sondern nur durch die Kommunikation per Internet. Wie das geht und was bei den Frauen passiert, werde ich im ersten Teil des Workshops vorstellen. Auch was getan wird, um vor solchen Betrügereien zu warnen und die Frauen, die völlig verarmt vor dem Nichts stehen und vor allem aber beschämt sind, aufzufangen.
Neben diesen extremen Fällen kommt es immer wieder zu enttäuschenden Erfahrungen unserer KlientInnen bei der Partnersuche via Internet, wozu ich Fallbeispiele berichten werde und die Unterschiede zur herkömmlichen Partnersuche beschreibe. Im letzten Teil des Workshops möchte ich dann in einen kollegialen Austausch über die eigenen Praxiserfahrungen übergehen.

Gerhild von Müller:
Welche Netzwerke brauchen PsychotherapeutInnen? (fishbowl)

Zur Abrundung der Tagung und zum guten Schluss der kollegiale Austausch in der großen Runde über folgende Themen und Fragen:
– In welchen Netzwerken bin ich angemeldet, verfolge ich die Ereignisse, wo bin ich aktiv und wofür?
– Wie hat sich mein (Berufs)Leben dadurch verändert?
– Bin ich altmodisch, wenn ich nicht bei facebook & Co. mitmache?
– Wie kann man soziale Netze/neue Technik zur Kommunikation mit Patientinnen nutzen?
– Welche Datenschutzprobleme muss ich beachten?
– Mit welchen neuen Symptomen und Leiden kämpfen unsere PatientInnen bzgl. der internetgestützten Kommunikation?
– usw.

Zur Person: Psychologische Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin und Supervisorin TP, niedergelassen in Köln, Mitglied der Kammerversammlung der PsychotherapeutInnenkammer NRW

Dr. Dr. Bernhard Wegener:
Idyll

Das Idyll  zeigt seit der Antike eine Verbindung mit dem einfachen, meist ländlichen Leben und besonders in der Bukolik  mit der Erotik.  Diese Sehnsucht nach der  Schlichtheit des Lebens, der Unkompliziertheit wurde besonders in der Romantik  neu belebt. Ein Zurück zu einfachem Naturverständnis ist als Gegenbewegung gegen alle Technisierung, Entfremdung heutigen tags zu beobachten.  In verschiedensten Richtungen der Psychotherapie   begegnen wir solchen Elementen.  Es werden  „innere Begleiter“, Stofftiere als Gefühlkatalysatoren,  verschiedenste Gegenstände als  Haltesymbole eingesetzt und sollen  – wenigstens für einen Moment.-  eine idyllische Situation erzeugen.

Ist das erlaubt? Ist das wissenschaftlich? Bleibt nicht die Realität als Kränkung erhalten?

Ist das nicht ein Betrug? Oder ist das ein erlaubtes Mittel  oder gar der  zu wünschende Therapieerfolg?

Zur Person:  DP, PD, Lehrtherapeut in VT und TP, Neuropsychologe, Franklinstr. 16, 10587 Berlin, Tel:0177 69 00 439, e-Mail: bernhard.wegener@freenet.de

Dr. Klaus Wölfling:
Internetsucht: klinisches Störungsbild und ambulante Gruppenpsychotherapie

Aus der medizinisch-psychologischen Perspektive, ist das Phänomen eines suchtartigen Gebrauchs des Internets für einen überschaubaren aber konstanten Teil seiner Nutzer relevant: vor allem männliche Jugendliche und junge Erwachsene zeigen immer häufiger ein sich verlierendes, entgleitendes und in Extremfällen psychopathologisch auffälliges Onlinenutzungsverhalten insbesondere in Bezug auf Online-Spielwelten und Online-Glücksspielangebote. Die Betroffenen haben Symptome mit nahezu vollständiger Übereinstimmung im Vergleich zu den substanzgebundenen Abhängigkeitserkrankungen.

Internetsüchtige können dabei von verschiedenen Verhaltensroutinen abhängig sein: Dazu zählen unter anderem die Präsenz in Chatforen oder Social networks, wie z.B. Facebook,  die Suche nach pornographischem Material oder jeglicher Art von Informationen, Online-Kaufverhalten und vor allem die exzessive Nutzung von Glücks- oder (Online-) Computerspielen. Im Referat wird ein Überblick über wissenschaftliche Erkenntnisse zur Prävalenz von Internetsucht, dem Suchtpotenzial einzelner Webapplikationen sowie über die typischen Symptome von betroffenen Patienten gegeben. Außerdem werden im Vortrag Hinweise auf charakteristische Risikofaktoren und psychotherapeutische Behandlungsstrategien gegeben. Kernstück ist dabei ein 15wöchiges ambulantes Gruppenpsychotherapieprogramm, das in der Ambulanz für Spielsucht Mainz entwickelt wurde.

Literatur:

Wölfling, K. & Müller, K.W. (2008). Phänomenologie, Forschung und erste therapeutische Implikationen zum Störungsbild Computerspielsucht. Psychotherapeutenjournal, 7 (2), 128-133.
Wölfling, K., Jo, C., Bengesser, I., Beutel, M. E. & Müller, K. W. (im Druck,  Erscheinungsdatum: Mitte Juni 2012): Computerspiel- und Internetsucht. Ein kognitiv-behaviorales Behandlungsmanual. Stuttgart (Kohlhammer).
Zur Person: Psychologische Leitung – Ambulanz für Spielsucht, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, UNIVERSITÄTSMEDIZIN Mainz

Tagungsort: Somnia Privatklinik, Friedrich-Ebert-Str. 11a, 50354 Hürth, Tel. 02233 9723-0; www.somnia-kliniken.de

Tagungsbeitrag einschll. köstlichem Mittagessen und Pausengetränke und Veröffentlichung:
65,00 Euro Frühbucher bis 30.9.2012
80,00 Euro danach
zu zahlen per Überweisung auf das Konto der Gesellschaft für Allgemeine PSYCHOtherapie e.V.

Fortbildungspunkte: 9 Punkte von der  Ärztekammer Nordrhein beantragt
(wird von Psychotherapeutenkammer anerkannt)

Anmeldung: per Fax oder eMail mit Formular

Gesellschaft für Allgemeine PSYCHOtherapie e.V., Bonn-Sankt Augustin

Dr.med. Jürgen Junglas, Diplom-Psychologe, Vorsitzender
für den Vorstand: G. von Müller, R. Schwarz, Dr. Dr. B. Wegener, Dr. Dr. R. Arndt

Büro: Birlinghovener Str. 39c, D-53757 Sankt Augustin
Tel 022 41 33 60 61, Fax 02241 3970 571

eMail: admin@raptage.de; http://www.raptage.de

An das Tagungsbüro
Rheinische Allgemeine Psychotherapietage
c/o gap-ev.Büro Drs. Junglas
Birlinghovener Str. 39c
D-53757 Sankt Augustin
Per Fax 02241 3970571
Per mail: admin@raptage.de

Verbindliche Anmeldung

Hiermit melde ich mich zur 19. Rheinischen Allgemeinen Psychotherapietagung
am 27.10.2012
in Hürth bei Köln an:
Bitte kreuzen Sie die gewünschte Teilnahmezeit an! (ganze Tagung oder Tageskarten)

Preise beinhalten Verpflegung (Kaffee etc., Mittagessen), Veröffentlichung, Bescheinigungen etc.

Auswahl

Tage (bitte ankreuzen)

Preis bis 30.9.2012

später

Ganze Tagung

Samstag 27.10.2012

65,00 €

80,00 €

Zu zahlen!; bitte überweisen an u.g. Konto:

Ich präferiere folgende Workshops (bitte ankreuzen:

11:15 – 12:45 h

13:45 – 15:15 h

Workshops 1 – 4

Workshops 5 – 7

¨ Schwarz: Romantiker

¨ von Müller: Romance Scamming

¨ Tüschen: Romantisch alt werden¨ Lexa: soziale Netze konkret

¨ von der Stein: Gruppenpsychotherapie

¨ Arndt, de Guzman: virtuelle Facebook-Bzhg.

¨  Ich habe den Teilnehmerbeitrag auf das Konto
der Gesellschaft für Allgemeine Psychotherapie  e.V., Bonn,
Nr. 11704301 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98) überwiesen.

Name, Vorname:

Titel, Beruf:Postleitzahl, Ort:Straße, Hausnummer:Tel:                                                   eMail:Datum :

Unterschrift:

Band 8: Jürgen Junglas (Hrsg.)
Kranke Körper zum Seelentherapeut! Körperlich Kranke in Psychotherapie, Psychosomatik und Psychiatrie
2011, Deutscher Psychologen Verlag GmbH, Berlin; ISBN 978-3-942761-02-4
17,80 €  –> bestellen

Band 7: Jürgen Junglas (Hrsg.)
Lieben oder Verwahrlosen?
2009, Deutscher Psychologen Verlag GmbH, Berlin; ISBN 978-3-931589-92-9, 220 Seiten, 19,80 €  –> bestellen!

Band 6: Jürgen Junglas (Hrsg.)
Kultur der Therapie der Kulturen. Psychotherapie und Psychiatrie mit Migrationshintergrund
2008, Deutscher Psychologen Verlag GmbH, Bonn; ISBN 978-3-931589-87-5, 237 Seiten, 22,80 € –> bestellen!

Band 5: Jürgen Junglas (Hrsg.)
Tödliche Gedanken. Prävention und Therapie der Suizidalität.
2007, Deutscher Psychologen Verlag GmbH, Bonn; ISBN 978-3-931589-82-0, 247 Seiten, 22,80 € –> bestellen

Band 4: Jürgen Junglas (Hrsg.)
Traumaorientierte Psychotherapie und Psychiatrie. Nach den Tsunamis des Lebens.
2006, Deutscher Psychologen Verlag GmbH, Bonn; ISBN 3-931589-77-3, 143 Seiten, 16,80 €; –> bestellen!

Band 3: Jürgen Junglas (Hrsg.)
Geschlechtergerechte Psychotherapie und Psychiatrie „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“
2005, Deutscher Psychologen Verlag GmbH, Bonn; ISBN 3-931589-69-2, 150 Seiten, 16,80 €; –> bestellen!

Band 2: Jürgen Junglas (Hrsg.)
Depression in der Praxis. Tragen Sie es mit Humor!
2002, verlag allgemeine psychotherapie & sozialpsychiatrie, Bonn; 3,00 € –> bestellen

Band 1: Jürgen Junglas (Hrsg.)
Angst essen Seele auf! Ängste erkennen und behandeln!
2000, verlag allgemeine psychotherapie & sozialpsychiatrie, Bonn; 3,00 € –> bestellen!